Hauptgebäude:

Abfertigungshalle 120 x 40 m

 

Schnitt durch das Gebäude (Planung):

wpeB.jpg (13067 Byte) Haupteingang - Eingangshalle
Abfertigungshalle - Gepäckebene - Post- und Frachtebene - Bahntunnel
Flugsteig - Flugsteiggalerie (heute Restaurant) Hauptrestaurant - Dachterrasse - Festsaal
Tower

 

Heute findet man in der Abfertigungshalle:

25 Counter der Luftverkehrsgesellschaften,
Gepäckaufbewahrung, Flughafeninformation, Verkaufsbüros und Informationsschalter der ansässigen Gesellschaften, Snackbars, Einkaufsmöglichkeiten, Mietwagenanbieter, Polizei, Bundesgrenzschutz und Zoll

 

Einige Anmerkungen zum Gebäude:

Der Flughafen, ehemals der erste mit 3 Ebenenabfertigungssystem, funktioniert heute noch genau so wie damals konzipiert, zur Zufriedenheit aller. Passagiere schätzen die kurzen Wege, Airlines die Möglichkeiten der schnellen Betriebsabläufe:
Während sich die Gepäckebene auf Höhe des Flugfeldes befindet, werden die Passagiere ungefähr auf Höhe des Straßenumlandes abgefertigt. In der untersten Ebene werden Fracht und Post transportiert. Auf diesem Höhenniveau befindet sich dann hier auch der Eisenbahntunnel, aber auch LKWs können dieses Höhenniveau direkt erreichen.

wpeF.jpg (7965 Byte) LKW Verladerampen auf Höhe der Post und Frachebene

Übergang von der LKW Verladerampe zum Eisenbahntunnel
(beachtliche Wanddicke)

wpeE.jpg (5126 Byte)


Während der Flug- und Bodenbetrieb also heute nach damaliger Konzeption erfolgt, haben sich für das Hauptrestaurant , den Festsaal und ich nenne sie mal andere Nebenräume, zweckfremde Nutzungen gefunden: Z.B. haben sich die Amerikaner im geplanten Festsaal eine komplette Sporthalle, mit Anzeigentafel, Vereinsemblem auf dem Boden usw., eingerichtet. Eine Bowlingbahn gab es in dieser siebten Etage ebenfalls. Auch die anderen Räumlichkeiten wurden weitgehend durch das Militär genutzt.

wpe16.jpg (5101 Byte)
Sporthalle

wpe13.jpg (4943 Byte)
Emblem in der Sporthalle

wpe14.jpg (4330 Byte)
Raum der ehemaligen Bowlingbahn

Übrigens probte das Musical Space Dream in dieser Sporthalle, während der Hangar II für die Aufführung umgebaut wurde.

In den obersten Etagen des Gebäudes befand hatten die Amerikaner zum einen Ihre Luftüberwachung eingerichtet, wpe17.jpg (4929 Byte) aber auch andere Kommandoposten hatten hier ihre Quartiere eingerichtet:
wpe18.jpg (3924 Byte) wpe19.jpg (5797 Byte)
     

wpe1B.jpg (5870 Byte)

Damals geheimnisumwittert, heute bloß noch ein leerer Raum, der nur mit speziellen Pässen zu betretende "Blue Room" des amerikanischen Geheimdienstes:

wpe1A.jpg (6222 Byte)

 

Die Ehrenhalle, die mit Statuen von Feldherren oder anderer Berühmtheiten die Passagiere in der Eingangshalle beeindrucken sollte, ist nie fertig geworden. Die Bewehrung für die geplanten Betonsockel schauen aus den Wänden, der Krieg verhinderte aber eine Fertigstellung. So findet man heute in diesem "toten Raum" über der Eingangshalle die nicht beseitigten Brandschäden des Krieges.

wpe7.jpg (3918 Byte)

wpe3.jpg (5965 Byte)

wpeA.jpg (3401 Byte) Der Passagier sieht heute davon genausowenig wie von den direkt an die Haupthalle grenzenden Treppenhäusern, die sich immer noch in ihrem Rohbauzustand befinden.

 

Geschichte und Beschreibung des Gebäudes:

Die Baugeschichte und eine Beschreibung des Hauptgebäudes findet sich im Zusammenhang mit dem gesamten Gebäude.